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Was ist ein Kulturkinderhaus?
Kinder sind bereits im frühesten Krippenalter empfänglich für Musik, Bewegung, Atmosphäre uvm. Ein Kulturkinderhaus bestünde im besten Fall aus fünf Gruppen:
- drei Krippengruppen für 6 Monate bis 2-3 Jahre (Maximal je 12 Kinder/Gruppe)
- zwei altersgemischte Gruppen für 3-6 Jahre (Maximal je 20 Kinder)
- alle Krippenkinder würden automatisch einen Platz in den altersgemischten Gruppen bekommen, da der Übergang je nach Entwicklungsstand der Kinder flexibel gestaltbar wäre.

Die Personalstruktur
Das Personal (nach Möglichkeit aus verschiedenen Kulturen und mehrsprachlich orientiert) würde neben ErzieherInnen jeweils einen weiteren pädagogischen Betreuer haben, sowie eine/n Praktikantin/en (oder freiwilliges soziales/kulturelles Jahr).
In jeder Gruppe wäre zugeordnet:
- eine ausgebildete Erzieherin und eine Praktikantin (oder freiwilliges soziales/kulturelles Jahr)
- darüber hinaus werden für fünf Gruppen fünf PädagogInnen eingestellt, die wie die ErzieherInnen auch ganztägig im Team vor Ort sind:
ein Theaterpädagoge, ein Musikpädagoge, ein Kunstpädagoge, ein Tanz-/Sportpädagoge (auch Akrobatik), sowie ein Ernährungspädagoge, der auch mit den Kindern kochen würde – denn auch Ernährung stellt ein nicht zu vergessendes Kulturgut dar.
Solch ein Team, das in verschiedenen AG’s altersspezifisch die Kreativität der Kinder fördert, könnte sich gegenseitig spartenübergreifend selbst fortbilden und den Kindern eine kulturelle Förderung bieten, die sicher einmalig wäre.
Darüberhinaus ein Koordinator, der den Austausch mit anderen Einrichtungen und Fortbildungsangeboten organisiert.

Warum kann diese Einrichtung nicht privatisiert sein?
1) Wichtig für das Konzept des Kulturkinderhauses wäre es, dass es multikulturell und auch gesellschaftlich breit aufgestellt ist. Es soll kein Elitekinderhaus sein, sondern vielmehr beweisen, dass über Kultur (die keine Sprache braucht und zunächst auch keine gesellschaftlichen Grenzen kennt) alle gesellschaftlichen Barrieren abbaubar sind.
2) Deshalb wäre es auch wichtig, dass es die gleichen Gebührensätze wie andere städtische Kinderhäuser hat und somit auch für sozial schwächer gestellte Menschen gemäß der üblichen Gebührenbefreiung geöffnet ist.
3) Außerdem soll diese Einrichtung als kulturelles Fortbildungszentrum für alle anderen Kinderhäuser Mannheims zur Verfügung stehen. Dies kann dadurch geschehen, dass Erzieherinnen aus anderen Kinderhäusern für vier Wochen das Kulturkinderhaus besuchen und im Austausch dafür ein Praktikant des Kulturkinderhauses in das jeweilige Kinderhaus wechselt. Dadurch bekäme man Fortbildung ohne Personalausfall oder zusätzliche Kosten!
4) Da der Andrang für dieses Kinderhaus sicherlich sehr groß sein wird (aus diesem Grund wäre es auch ortsunabhängig und könnte dort gebaut werden, wo es für die Stadtentwicklung sinnvoll ist), könnten die Eltern verpflichtet werden, pro Monat zwei Fortbildungsmodule (die das Pädagogenteam an zwei Terminen/Woche – einer davon am Wochenende - anbietet) zu besuchen. Dies halte ich deshalb für sehr wichtig, da hier erstens kulturelle und gesellschaftliche Barrieren zwischen Erwachsenen abgebaut werden würden und außerdem die kulturelle Bildung auch in den Elternhäusern verbessert würde.
5) Außerdem wäre eine Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Einrichtungen der Stadt problemlos möglich.

 

Kulturkinderhaus Mannheim - Eine Vision? | initiator@kulturkinderhaus.de